Aufruf zum 31. Meeresumwelt-Symposium

Das Bun­des­amt für See­schiff­fahrt und Hydro­gra­phie (BSH) in Ham­burg hat am heu­ti­gen Don­ners­tag zum 31. Meeresumwelt-Symposium ein­ge­la­den: Nach­dem die schon tra­di­tio­nell zu nen­nen­de Ver­an­stal­tung 2020 wegen der Pan­de­mie abge­sagt und im ver­gan­ge­nen Jahr als rei­ne Online-Veranstaltung orga­ni­siert wer­den muss­te, wird sie die­ses Mal im so genann­ten Hybrid-Modus – Teil­nah­me vor Ort oder online – stattfinden. 

Das im Auf­trag des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz, nuklea­re Sicher­heit und Ver­brau­cher­schutz (BMUV) vom BSH in Zusam­men­ar­beit mit dem Umwelt­bun­des­amt (UBA) und dem Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN) orga­ni­sier­te Sym­po­si­um, an dem (das sind vor­pan­de­mi­sche Zah­len) manch­mal mehr als 400 Men­schen aus Mee­res­for­schung, Mee­res­um­welt­schutz und mari­ti­mer Wirt­schaft teil­ge­nom­men haben, fin­det am 18./19. Mai 2022 in der Katho­li­schen Aka­de­mie in Ham­burg statt. Geplant sind mehr als zwei Dut­zend Vor­trä­ge über Meeres- und Kli­ma­schutz, Offshore-Windenergie, Raum­ord­nung, Schiff­fahrt, Bio­di­ver­si­tät oder Muni­ti­on im Meer – um nur eini­ge Bei­spie­le zu nennen.

Mitt­ler­wei­le gibt es kaum noch Mee­res­ge­bie­te in Euro­pa, die nicht von mensch­li­chen Akti­vi­tä­ten an Land und auf See sowie deren Aus­wir­kun­gen betrof­fen sind“, schreibt das BSH in sei­ner Ein­la­dung: „Dies führt zu einem zuneh­men­den Wett­be­werb um den begrenz­ten Raum und die ver­füg­ba­ren Res­sour­cen sowie zu einer wei­te­ren Belas­tung der Mee­re, wenn es nicht gelingt, einen Aus­gleich der Inter­es­sen zu errei­chen.“ Bleibt abzu­war­ten, ob das BSH, das als Behör­de im Geschäfts­be­reich des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums maß­geb­lich an der Aus­wei­tung der Mee­res­nut­zung betei­ligt ist, hier Impul­se set­zen kann, die die­sem Anspruch gerecht werden.

Das vor­läu­fi­ge Pro­gramm, wei­te­re Infor­ma­tio­nen und vor allem die Optio­nen für eine Anmel­dung sind hier auf der BSH-Webseite zu finden.

 

Über waterkant

WATERKANT-Redaktion