{"id":5857,"date":"2019-06-22T17:58:57","date_gmt":"2019-06-22T15:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/waterkant.info\/?p=5857"},"modified":"2019-06-29T18:00:32","modified_gmt":"2019-06-29T16:00:32","slug":"die-freiheit-der-meere-eine-illusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waterkant.info\/?p=5857","title":{"rendered":"Die Freiheit der Meere \u2013 eine Illusion?"},"content":{"rendered":"<p>Schifffahrt zwischen Globalisierung, Seenotrettung und fairem Transport \u2013 unter diesem Thema laden das Projekt Fair Oceans (Bremen) und das Forum Umwelt und Entwicklung (FUE) am Dienstag, den 2. Juli 2019 zu einer Weser-Rundfahrt auf der &#8222;MS Friedrich&#8220; ein. Das Schiff legt p\u00fcnktlich um 18:30 Uhr in Bremen an der Schlachte ab.<!--more--><\/p>\n<p>Hier der Aufruf zur Rundfahrt im Wortlaut:<\/p>\n<p>&#8222;Ohne die Seeschifffahrt sind internationale Arbeitsteilung und Fernhandel in Zeiten der Globalisierung nicht denkbar. Die Seewege verbinden die \u00f6konomischen Zentren der Welt. Mit Containerriesen massenhaft verschiffte Waren stellen den kontinuierlichen Nachschub sicher, um Konsumanspr\u00fcche zu befriedigen und Produktionsketten am Laufen zu halten.<\/p>\n<p>Die maritime Logistik hat jedoch ihren Preis. Die negativen Umweltauswirkungen werden immer deutlicher. Luftschadstoffe, Kohlendioxid-Emissionen, L\u00e4rmbelastung und M\u00fcll sind einige der Begleiterscheinungen der Schifffahrt. So hat die Schifffahrt in verschiedener Hinsicht eine weitreichende Bedeutung f\u00fcr die Umsetzung der Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs).<\/p>\n<p>Vergessen werden darf dabei nicht die Situation der Menschen, die zur See fahren. Der Meeresraum zwischen den Kontinenten ist auch ein sozialer, ein politischer Raum, der Aufmerksamkeit verdient. Zwei sehr unterschiedliche Gruppen von Menschen auf See wird die Veranstaltung deshalb n\u00e4her betrachten, um dies zu verdeutlichen:<\/p>\n<p>Die Seeleute, die mit ihrer Arbeit die Globalisierung erst m\u00f6glich machen und dennoch selten Teil der \u00dcberlegungen \u00fcber die Bedingungen eines fairen Handels sind. Auf Schiffen finden wir h\u00e4rteste Arbeitsbedingungen bis hin zur Sklaverei. Reedereien lassen ihre Schiffe unter Billigflaggen fahren, die Sozialabgaben sparen und Umweltstandards umgehen. Und Gefl\u00fcchtete, die versuchen die Meere zu \u00fcberqueren und dort immer h\u00e4ufiger auf Mauern sto\u00dfen, die ihre Menschenrechte missachten. Staaten weigern sich ihrer Verpflichtung zur Seenotrettung nachzukommen und nehmen den Tod von Menschen auf der Flucht in Kauf.&#8220;<\/p>\n<p>An Bord der &#8222;MS Friedrich&#8220; referieren Matthias Ristau von der Deutschen Seemannsmission und Kai Kaschinski vom Projekt Fair Oceans \u00fcber diese unterschiedlichen Facetten der Schifffahrt, anschlie\u00dfend moderiert Marie-Luise Abshagen vom Forum Umwelt und Entwicklung eine Diskussion dazu.<\/p>\n<p>Das Schiff liegt am Liegeplatz 4b an der Schlachte (N\u00e4he B\u00fcrgermeister-Smidt-Br\u00fccke), p\u00fcnktliches Erscheinen (&#8222;boarding&#8220; ab 18 Uhr) ist erforderlich, die Fahrt beginnt um 18:30 Uhr und dauert bis 21:30 Uhr. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung bis sp\u00e4testens 1. Juli 2019 unter der E-Mail-Adresse contact@fair-oceans.info zwingend erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Getr\u00e4nke und Kleinigkeiten zum Essen gibt es an Bord.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schifffahrt zwischen Globalisierung, Seenotrettung und fairem Transport \u2013 unter diesem Thema laden das Projekt Fair Oceans (Bremen) und das Forum Umwelt und Entwicklung (FUE) am Dienstag, den 2. Juli 2019 zu einer Weser-Rundfahrt auf der &#8222;MS Friedrich&#8220; ein. 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