In eigener Sache: WATERKANT mit neuer ISSN      Weiterlesen

Studie: Exxon hat Öffentlichkeit getäuscht

Kli­ma­for­scher des Potsdam-Instituts für Kli­ma­for­schung (PIK) und der US-amerikanischen Har­vard Uni­ver­si­ty haben jüngst hef­ti­ge Kri­tik am Ölkon­zern Exxon­Mo­bil geübt: Einer­seits habe Exxon schon seit den 1970er Jah­ren den glo­ba­len Kli­ma­wan­del, ver­ur­sacht durch den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen, exakt vor­her­ge­sagt – ande­rer­seits aber eben die­sen Zusam­men­hang seit Jahr­zehn­ten immer wie­der und sys­te­ma­tisch geleug­net und ver­harm­lost. Wei­ter­le­sen

Neuseeland weist (nicht nur) Kreuzfahrer ab

Zum vier­ten Male in weni­ger als einem Monat hat kürz­lich Neu­see­land einem aus­län­di­schen Schiff die Ein­fahrt in die natio­na­len Gewäs­ser unter­sagt: wegen Ver­dachts über­mä­ßi­gen Bio­foulings am Schiffs­rumpf. Obwohl die süd­pa­zi­fi­sche Insel­re­pu­blik seit 2018 in Sachen Bio­fouling har­ten Kurs fährt, mach­te die­ser Fall Schlag­zei­len – han­del­te es sich doch um das Kreuz­fahrt­schiff Queen Eliza­beth der Cunard Line.  Wei­ter­le­sen

CCS – „weitere Art der Müllbeseitigung“

Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck hat sich in Nor­we­gen über dor­ti­ge Erfah­run­gen mit CCS, der ris­kan­ten Kohlendioxid-Speicherung, infor­miert. Der NDR sieht dar­in zwar eine „erstaun­li­che Kehrt­wen­de“ des Grünen-Politikers – dabei folgt der doch nur brav sei­nem Cum-Ex-Kanzler Olaf Scholz, der schon im ver­gan­ge­nen Jahr von einer CO2-Pipe­line fas­zi­niert war.  Wei­ter­le­sen

Hilfloses Stochern im (Elb-)Schlick

Kurz vor den Fei­er­ta­gen ver­kün­de­ten die Küs­ten­län­der Ham­burg, Nie­der­sach­sen und Schleswig-Holstein, man habe sich auf ein „gemein­sa­mes wei­te­res Vor­ge­hen“ beim Sedi­ment­ma­nage­ment für den Ham­bur­ger Hafen und die Unter­el­be geei­nigt. Bei nähe­rem Hin­schau­en indes wird auch damit nur das jähr­lich wach­sen­de und Mil­lio­nen Euro Steu­er­gel­der ver­schlin­gen­de Bag­ger­gut­pro­blem als öko­lo­gi­sches wie poli­ti­sches Desas­ter wei­ter­hin so hin- und her­ge­scho­ben, wie die Tide es mit den Elb­se­di­men­ten tut.  Wei­ter­le­sen

NABU: SECA fürs Mittelmeer reicht nicht

Als einen „ent­schei­den­den Schritt in Rich­tung sau­be­rer Luft in der gesam­ten Regi­on“ hat der Natur­schutz­bund Deutsch­land (NABU) Ende ver­gan­ge­ner Woche die Ent­schei­dung der IMO begrüßt, das Mit­tel­meer als Schwefelemissions-Kontrollgebiet aus­zu­wei­sen. Zugleich kri­ti­siert die Orga­ni­sa­ti­on jedoch, dass die Maß­nah­me sich nur auf Schwe­fel­emis­sio­nen beschränkt statt zugleich auch Stick­oxid­emis­sio­nen ein­zu­schlie­ßen.  Wei­ter­le­sen

Fehmarnbelt: Natur wird „platt“ gemacht

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) in Leip­zig hat am gest­ri­gen Mitt­woch zwei erneu­te Kla­gen von Umwelt­ver­bän­den gegen den Bau der seit Jahr­zehn­ten umstrit­te­nen Fehmarnbelt-Untertunnelung abge­wie­sen und damit die Zer­stö­rung und Beein­träch­ti­gung natür­li­cher Rif­fe in der Ost­see höchst­rich­ter­lich als zuläs­sig abge­seg­net.  Wei­ter­le­sen

Die UNCTAD mag’s stürmisch

Gera­de hat­te der welt­wei­te See­han­del sich nach dem Pandemie-Schock von 2019/20 etwas erholt und 2021 wie­der zuge­nom­men, da pro­gnos­ti­ziert die UN-Konferenz für Han­del und Ent­wick­lung (UNCTAD) fürs lau­fen­de Jahr wie­der einen Rück­gang des Wachs­tums und auch für die Fol­ge­jah­re eine deut­lich schwä­che­re Ent­wick­lung als in der Ver­gan­gen­heit. Wei­ter­le­sen

Offshore-Windparks: „Erheblicher Einfluss“

In der Nord­see, und nicht nur dort, wird der Aus­bau von Offshore-Windparks mas­siv vor­an­ge­trie­ben. WATERKANT hat wie­der­holt dar­über berich­tet – auch dar­über, dass die mög­li­chen Fol­gen für die Mee­res­um­welt nur unzu­rei­chend erforscht sei­en, so dass das Vor­sor­ge­prin­zip eigent­lich den Aus­bau brem­sen müss­te. Heu­te berich­te­te der For­schungs­dienst idw über neue Erkennt­nis­se zu die­sem The­ma.  Wei­ter­le­sen

Das unermessliche Auf und Ab – Rezension

Ham­blyn, Richard:
Das Meer – Wie wir ihm seine
Geheim­nis­se ent­lock­ten und es
doch nie ganz ver­ste­hen werden;
Kne­se­beck, München

zur Rezen­si­on

 

Das Meer als eine natür­li­che Macht – im Kon­flikt mit der mensch­li­chen Kul­tur, im posi­ti­ven wie im nega­ti­ven Sin­ne: Richard Ham­blyn beschreibt die­ses Wech­sel­spiel ein­dring­lich, infor­ma­tiv und unterhaltsam.

Deutschland verspielt maritimes Knowhow“

Mehr als fünf Jah­re ist es her, dass nach lan­gem Streit EU-weit eine Ver­ord­nung zur Libe­ra­li­sie­rung von Hafen­diens­ten in Kraft getre­ten ist, die es unter ande­rem erlaubt, dass Mit­glieds­staa­ten in ihren Häfen für Schlep­per­dienst­leis­tun­gen die natio­na­le Flag­ge vor­schrei­ben dür­fen. – In Deutsch­land indes hapert’s bis heu­te mit der Umset­zung, kri­ti­sier­te jüngst die Gewerk­schaft ver.di. Wei­ter­le­sen

blue economy“: Der falsche Weg

Die Infor­ma­ti­ons­fahrt auf dem 140 Jah­re alten Aus­flugs­damp­fer „Fried­rich“ fand zwar nur auf der Weser im Stadt­ge­biet von Bre­men statt, hat­te aber ein glo­bal bedeu­ten­des The­ma: „Wem gehört das Meer?“ Refe­rent Chris­toph Spehr vom Pro­jekt Fair Oce­ans befass­te sich mit den Chan­cen und Risi­ken der so genann­ten blue eco­no­my und der lan­ge ver­nach­läs­sig­ten ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Dimen­si­on von Mee­respo­li­tik.  Wei­ter­le­sen

Hapag-Lloyd meldet Rekordgewinn

Die teil­staat­li­che Ham­bur­ger Ree­de­rei Hapag-Lloyd sorgt mit einem ful­mi­nan­ten Neun-Monats-Zwischenergebnis für Schlag­zei­len: Wie das mari­ti­me Por­tal Han­sa heu­te vor­rech­ne­te, erwar­tet das Unter­neh­men für die ers­ten drei Quar­ta­le die­ses Jah­res mit knapp 13,8 Mil­li­ar­den Euro einen rund 2,5mal höhe­ren Kon­zern­ge­winn als im Vor­jahrs­zeit­raum; damals wur­den „nur“ 5,6 Mil­li­ar­den Euro ver­dient. Wei­ter­le­sen

Großer Drache“ bekommt Flügel gestutzt

Wenn Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) heu­te sei­ne Rei­se nach Chi­na antritt, beglei­ten ihn gro­ße Erwar­tun­gen auch der nord­deut­schen mari­ti­men Wirt­schaft: Wie wird in Bei­jing der von Scholz durch­ge­pauk­te Kom­pro­miss zum umstrit­te­nen Ein­stieg des chi­ne­si­schen Staats­kon­zerns Cosco Ship­ping Ports Ltd. (CSPL) beim Ham­bur­ger Container-Terminal Tol­ler­ort (CTT) auf­ge­nom­men?  Wei­ter­le­sen

Ozeane schützen – auch in den Alpen…

Auch die Schweiz ist … ver­ant­wort­lich dafür, was auf und in den Mee­ren pas­siert!“ – So ist es nach­zu­le­sen auf einer Web­sei­te, deren Initia­to­ren heu­te Kon­takt zu WATERKANT auf­ge­nom­men haben: Es han­delt sich um „ein Netz­werk von (der­zeit sechs) Men­schen mit unter­schied­li­chen Wer­de­gän­gen, die sich gefun­den haben, um von der Schweiz aus etwas für die Ozea­ne zu tun“.  Wei­ter­le­sen

Großer Drache“ im Anflug

Darf sich der „Gro­ße Dra­che“ an der Elbe nie­der­las­sen oder darf er es nicht? – Die­se Fra­ge beschäf­tigt in der kom­men­den Woche die mari­ti­me Wirt­schaft eben­so wie die Poli­tik im Bund und in den Küs­ten­län­dern: Es geht um die strit­ti­ge Betei­li­gung des chi­ne­si­schen Staats­kon­zerns Cosco Ship­ping Ports Limi­t­ed (CSPL) an dem Ham­bur­ger Container-Terminal Tol­ler­ort (CTT). Wei­ter­le­sen