WATERKANT mit neuer ISSN

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Industriefischerei bricht ozeanisches Gesetz

Mit der indus­tri­el­len Fische­rei scheint die Mensch­heit in den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren ein fun­da­men­ta­les Gesetz des Oze­ans gebro­chen zu haben: Eric Gal­braith, Pro­fes­sor für pla­ne­ta­ri­sche Wis­sen­schaf­ten an der McGill Uni­ver­si­ty im kana­di­schen Mont­re­al, hat gemein­sam mit Kol­le­gen eine dras­ti­sche Ver­schie­bung des so genann­ten Sheldon-Spektrums beob­ach­tet, das als Kor­re­la­ti­on mari­nen Lebens gilt. Wei­ter­le­sen

Reeder: Erstmal wieder jammern

90 Pro­zent der deut­schen Ree­der sehen ihre Bran­che boo­men und mel­den alle ihre Schif­fe als aus­ge­las­tet. Und den­noch, so eine aktu­el­le Stu­die von PwC, herr­sche kei­ne unbe­schwer­te Stim­mung, viel­mehr sähen sich rund 80 Pro­zent der Ree­der durch „tief sit­zen­de struk­tu­rel­le Pro­ble­me … bedroht“.  Wei­ter­le­sen

HHLA und Eurogate: „Guter Wille“ gesucht

Bei gutem Wil­len aller Betei­lig­ter“, so ver­kün­de­te es Mit­te die­ser Woche HHLA-Chefin Ange­la Titz­rath im Lau­fe ihrer Quartals-Bilanzpressekonferenz, kön­ne „noch in die­sem Jahr eine Absichts­er­klä­rung unter­zeich­net wer­den“: Gemeint war die seit andert­halb Jah­ren dis­ku­tier­te, bis­lang aber sto­cken­de Abspra­che über eine Koope­ra­ti­on der ham­bur­gi­schen und bre­mi­schen Häfen.  Wei­ter­le­sen

COP26: Schifffahrt (wieder) kein Thema

Seit gut einer Woche tagt im schot­ti­schen Glas­gow die mitt­ler­wei­le 26. Welt­kli­ma­kon­fe­renz (COP26), gespon­sert von so her­aus­ra­gen­den Kli­ma­schüt­zern wie Uni­le­ver, Micro­soft, Goog­le oder Land­Ro­ver. Die Auf­ga­ben sind gigan­tisch und über­le­bens­wich­tig, die Erwar­tun­gen gering. Die Welt-Seeschifffahrt und ihre Emis­sio­nen indes sind wie­der ein­mal kein The­ma die­ses Kon­gres­ses. Wei­ter­le­sen

Gericht: Offshore-Terminal unzulässig

Ges­tern hat das Bre­mer Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die mehr als zehn Jah­re alte Pla­nung für einen Offshore-Terminal an der Weser­mün­dung über­ra­schend für unwirk­sam und zugleich eine Revi­si­on gegen die­se Ent­schei­dung für unzu­läs­sig erklärt: Ein tol­ler Erfolg für den kla­gen­den Umwelt­ver­band BUND – Glück­wunsch! – und eine schal­len­de Ohr­fei­ge für Bre­mens SPD und Grü­ne, die das Vor­ha­ben geplant hat­ten.  Wei­ter­le­sen

Appell mit Schwächen – Rezension

Var­gas, Fred: Kli­ma­wan­del – ein Appell;
Wir müs­sen jetzt handeln,
um unser Kli­ma zu retten;
Limes, München

zur Rezen­si­on

 

Krimi-Autorin Fred Var­gas hat einen enga­gier­ten Appell zum akti­ven Han­deln für eine ande­re Kli­ma­po­li­tik ver­fasst – ver­greift sich aber lei­der all­zu oft im Ton.

IGM: Schiffbau in der Krise

Der IG Metall (IGM) berei­tet die Situa­ti­on des deut­schen Schiff­baus erheb­li­che Sor­gen: Ver­gan­ge­ne Woche hat der Bezirk Küs­te der Gewerk­schaft in Ham­burg sei­ne jähr­li­che Umfra­ge unter den Betriebs­rä­ten von 43 Werft­be­trie­ben bezie­hungs­wei­se -stand­or­ten vor­ge­stellt – und muss­te dabei bilan­zie­ren, dass der deut­sche Schiff­bau in zwölf Mona­ten nahe­zu jeden zwölf­ten Arbeits­platz ver­lo­ren hat.   Wei­ter­le­sen

Größtes Meeresschutzgebiet aller Zeiten?

Die Deut­sche Umwelt­hil­fe (DUH) hat gemein­sam mit wei­te­ren Orga­ni­sa­tio­nen und unter­stützt von mehr als andert­halb Mil­lio­nen Men­schen die Ein­rich­tung des „größ­ten Mee­res­schutz­ge­biets aller Zei­ten“ ange­mahnt: Ges­tern hat im tas­ma­ni­schen Hobart die 40., bis zum 29. Okto­ber wäh­ren­de Sit­zung der Kom­mis­si­on zur Erhal­tung leben­der Res­sour­cen der Ant­ark­tis (CCAMLR) begon­nen – sie hat dar­über zu beschlie­ßen. Wei­ter­le­sen

Ozeanerwärmung zerstört Fischgründe“

Laut einer neu­en Stu­die dro­hen vie­len Küs­ten­ge­mein­den in tro­pi­schen Län­dern durch den Kli­ma­wan­del und die von ihm bewirk­te Ozea­ner­wär­mung erheb­li­che Ein­kom­mens­ver­lus­te in der hand­werk­li­chen Fische­rei; ärme­re Men­schen dort könn­ten sich dann bald den Fisch nicht mehr leis­ten, der ihnen wert­vol­le Pro­te­ine lie­fert. Die Unter­su­chung des befreun­de­ten Pro­jekts „fair oce­ans“ und der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on „Brot für die Welt“ for­mu­liert dazu kon­kre­te For­de­run­gen. Wei­ter­le­sen

JWP: Mærsk raus, Hapag-Lloyd rein…

Hapag-Lloyd, Deutsch­lands größ­te Container-Reederei und auf Platz 5 der Welt­rang­lis­te, will sich künf­tig am Betrieb von Deutsch­lands ein­zi­gem Tief­was­ser­ha­fen, Wil­helms­ha­vens Jade­We­ser­Port (JWP), betei­li­gen – vor­aus­ge­setzt, die Kar­tell­be­hör­de stimmt dem zu. Über den Kauf­preis wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. Die Nach­richt kam nicht uner­war­tet, sorg­te aber umge­hend für vie­le Über­ra­schun­gen.  Wei­ter­le­sen

HHLA und Eurogate unter Druck

Seit Som­mer 2020 ver­han­deln die gro­ßen deut­schen Ter­mi­nal­be­trei­ber HHLA und Euro­ga­te über eine mög­li­che Koope­ra­ti­on. Jetzt kommt öffent­li­cher Druck von den Bun­des­län­dern Ham­burg und Bre­men, die bei­de auf unter­schied­li­che Wei­se an den Hafen­un­ter­neh­men betei­ligt sind.  Wei­ter­le­sen

ILA für Boykott „autonomer“ Schiffe

In Nord­ame­ri­ka hat eine gro­ße mari­ti­me Gewerk­schaft ange­kün­digt, eine mas­si­ve Kam­pa­gne gegen men­schen­lo­se Fracht­schif­fe star­ten zu wol­len – und hofft dabei nicht nur im eige­nen Lan­de, son­dern inter­na­tio­nal auf Unter­stüt­zung und Koope­ra­ti­on durch ande­re Gewerk­schaf­ten. Eine Reak­ti­on aus Euro­pa oder Deutsch­land steht aus.  Wei­ter­le­sen

Für Überraschungen gut – zwei Rezensionen

Zwei unbe­ding­te Lese­emp­feh­lun­gen, die bei­de sehr direkt, wenn­gleich nicht aus­schließ­lich mit der Nord­see zu tun haben. Und die bei­de für vie­le Über­ra­schun­gen gut sind: Um eine ziem­lich ver­rückt anmu­ten­de Gat­tung geht es im einen, um ein abwechs­lungs­rei­ches Leben in einer und für eine abwechslungsreiche(n) Umge­bung im ande­ren Buch.

Hein, Till:
Cra­zy Hor­se – Die schillernde
Welt der Seepferdchen
mare, Hamburg

zur Rezen­si­on

Rei­se, Karsten:
Das Watt – erlebt,
erforscht und erzählt
KJM, Hamburg

zur Rezen­si­on

Bündnis fordert: Weservertiefung stoppen!

Die gest­ri­ge Kund­ge­bung in der Hafen­stadt Nor­den­ham an der Weser­mün­dung hat mehre­re hun­dert Men­schen mobi­li­sie­ren kön­nen, gegen die erneu­ten Plä­ne zur Aus­bag­ge­rung des Flus­ses zu pro­tes­tie­ren: ein pri­ma Anfangs­er­folg! Nach einer kur­zen Kund­ge­bung auf dem Bahn­hofs­vor­platz bil­de­ten sie ent­lang des Fluss­ufers eine fast einen Kilo­me­ter lan­ge Men­schen­ket­te – pan­de­mie­ge­recht, mit bedruck­ten blau­en Bän­dern abstands­wah­rend zwi­schen sich.  Wei­ter­le­sen