Bündnis fordert: Weservertiefung stoppen!

Die gest­ri­ge Kund­ge­bung in der Hafen­stadt Nor­den­ham an der Weser­mün­dung hat mehre­re hun­dert Men­schen mobi­li­sie­ren kön­nen, gegen die erneu­ten Plä­ne zur Aus­bag­ge­rung des Flus­ses zu pro­tes­tie­ren: ein pri­ma Anfangs­er­folg! Nach einer kur­zen Kund­ge­bung auf dem Bahn­hofs­vor­platz bil­de­ten sie ent­lang des Fluss­ufers eine fast einen Kilo­me­ter lan­ge Men­schen­ket­te – pan­de­mie­ge­recht, mit bedruck­ten blau­en Bän­dern abstands­wah­rend zwi­schen sich.  Wei­ter­le­sen

Konzert-Projekt „Walgesang“ auf Tournee

Ein Abend vol­ler Musik und Mee­res­ak­ti­vis­mus soll es wer­den: Unter dem Mot­to „Wal­ge­sang“, cha­rak­te­ri­siert als „poli­ti­sches Kon­zert über die Mee­re“, infor­miert Mee­res­schutz­ex­per­tin Marie-Luise Absha­gen, Nach­hal­tig­keits­re­fe­ren­tin beim Forum Umwelt und Ent­wick­lung (FUE), unter ande­rem über den Kampf gegen Tief­see­berg­bau und wird dabei beglei­tet von der vier­köp­fi­gen Ber­li­ner Band „Ahabs lin­kes Bein“. Das Konzert-Projekt geht in Kür­ze auf Tour­nee.  Wei­ter­le­sen

ver.di: Schlepper-Dienste neu regeln!

Wen­dig, ver­gleichs­wei­se klein und sehr kräf­tig, aber unver­zicht­bar – ohne Schlep­per und ihre ver­sier­ten Besat­zun­gen wären Schiff­fahrt und Hafen­ar­beit undenk­bar. Aber um ihre Diens­te wird hier­zu­lan­de seit Jah­ren hef­tig gestrit­ten: Die Situa­ti­on die­ser Bran­che ist des­halb eines der zen­tra­len The­men in der Mon­tag begin­nen­den „ITF Action Week“ der Inter­na­tio­na­len Transportarbeiter-Föderation und der Gewerk­schaft ver.di.    Wei­ter­le­sen

Bombenstimmung“ im Hamburger Hafen

Vor weni­gen Wochen erst hat­ten der Ham­bur­ger Hafen und die mitt­ler­wei­le zum Mærsk-Konzern gehö­ren­de Ree­de­rei „Ham­burg Süd“ mit dem Schiff „Cap San Loren­zo“ und einer uner­laubt hohen Ladungs­men­ge gefähr­li­chen Ammo­ni­um­ni­trats für Schlag­zei­len gesorgt. Jetzt hat die Frak­ti­on DIE LINKE in der Ham­bur­gi­schen Bür­ger­schaft „nach­ge­legt“: Das Schiff sei in der Ver­gan­gen­heit wie­der­holt auch durch Atom­trans­por­te auf­ge­fal­len, heißt es in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Klei­nen Anfra­ge.  Wei­ter­le­sen

Kundgebung gegen Weservertiefung

Der im Früh­jahr die­ses Jah­res in Nor­den­ham gegrün­de­te Ver­ein „Weser­schutz“ und die BUND-Kreisgruppe im Land­kreis Weser­marsch rufen für Frei­tag, den 10. Sep­tem­ber 2021, zu einer Pro­test­kund­ge­bung gegen die in erneu­ter Pla­nung befind­li­che Ver­tie­fung der Weser auf. Treff­punkt: 15 Uhr vor dem Nor­den­ha­mer Bahn­hof!  Wei­ter­le­sen

Munitionsfreie Ozeane bis 2100“

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Oze­an­for­schung Kiel und der Grün­der des Meeresmunitions-Katasters AMUCAD (Ammu­ni­ti­on Cad­as­t­re Sea), der Kie­ler Umwelt­geo­graph Jann Wendt, laden – gemein­sam mit etli­chen ande­ren Akteu­ren und Ein­rich­tun­gen aus Poli­tik, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft – vom 6.-10.September 2021 ein zur „Kiel Muni­ti­on Clearan­ce Week“ (KMCW21), einem hybri­den Fach­kon­gress mit mehr als 150 Teil­neh­men­den aus neun Län­dern. Wendts Visi­on ist es, die Welt­mee­re bis 2100 frei von Muni­ti­ons­alt­las­ten zu bekom­men.  Wei­ter­le­sen

Holland: Fischer gegen Offshore-Windkraft

Mehr als 1000 nie­der­län­di­sche Fischer haben am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de mit rund 60 Kut­tern gegen den im Bau befind­li­chen Wind­park „Frys­lân“ im öst­li­chen, zur gleich­na­mi­gen Pro­vinz gehö­ren­den Teil des IJs­sel­meers pro­tes­tiert. 89 Tur­bi­nen mit je 4,3 Mega­watt Leis­tung sind instal­liert und sol­len noch in die­sem Jahr ans Netz gehen. Die Fischer fürch­ten um ihre Exis­tenz.  Wei­ter­le­sen

Fluchtelend und Mafia – Rezension

Schor­lau, Wolf­gang, und Caio­lo, Claudi:
Der Tin­ten­fi­scher – Com­mis­sa­rio Morello
ermit­telt in Vene­dig; Roman;
Kie­pen­heu­er & Witsch, Köln

zur Rezen­si­on

 

Im zwei­ten Aben­teu­er des Com­mis­sa­rio Morel­lo (ent)führen die Autoren Schor­lau und Caio­lo die Leser­schaft von Vene­dig nach Sizi­li­en und in eine Rea­li­tät zwi­schen medi­ter­ra­nem Fluch­te­lend und inter­kon­ti­nen­ta­len Mafia-Strukturen.

USA legen sich mit Reedereien an

Die USA sor­gen der­zeit für Auf­re­gung in der glo­ba­len Schiff­fahrt. Prä­si­dent Joe Biden hat vor weni­gen Wochen die „Federal Mari­ti­me Com­mis­si­on“ (FMC) als natio­na­le Regu­lie­rungs­be­hör­de beauf­tragt, die Geschäfts­prak­ti­ken von Lini­en­ree­de­rei­en unter die Lupe zu neh­men. Das schafft einer­seits Unru­he in der Bran­che, ande­rer­seits dürf­ten aber die Chan­cen der USA, Druck aus­zu­üben, begrenzt sein, denn sie haben kei­ne eige­nen Han­dels­ree­de­rei­en nen­nens­wer­ter Grö­ße.  Wei­ter­le­sen

Seefahrt-Ausbildung tut not

Seit Jah­ren war­nen Poli­tik, Ver­wal­tung sowie vie­le Exper­ten aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft in unter­schied­li­chen Ton­la­gen und wech­seln­der Laut­stär­ke, Deutsch­lands mari­ti­mer Wirt­schaft dro­he ein mas­si­ves Nach­wuchs­pro­blem. Aber alle Rufe und For­de­run­gen, dar­an etwas zu ändern, ver­hal­len bis­lang erfolg­los: Ende 2020 mel­de­te die „Berufs­bil­dungs­stel­le See­schiff­fahrt“ (BBS) mit nur 315 bestehen­den Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­sen den nied­rigs­ten Stand der ver­gan­ge­nen 20 Jah­re. Wei­ter­le­sen

Einstieg Chinas im Hamburger Hafen?

Die Fach­grup­pe Mari­ti­me Wirt­schaft des ver.di-Landesbezirks Ham­burg hat ges­tern scharf die Ankün­di­gung des loka­len staat­li­chen Hafen­be­trei­bers HHLA kri­ti­siert, mit dem chi­ne­si­schen Ter­mi­nal­be­trei­ber COSCO Ship­ping Ports (CSPL) über eine Betei­li­gung am Container-Terminal Tol­ler­ort zu ver­han­deln. Die ver.di-Kritik rich­tet sich expli­zit auch gegen Ham­burgs Regie­rungs­chef Peter Tschent­scher (SPD). Wei­ter­le­sen

Elbvertiefung: Kein Ende in Sicht…

Seit Ham­burgs Poli­tik und Hafen­ver­wal­tung Anfang Mai die­ses Jah­res das vor­läu­fi­ge Ende der umstrit­te­nen Elb­ver­tie­fung beju­bel­ten, ist kei­ne Woche ver­gan­gen, in der nicht wei­ter­hin mas­siv und öko­lo­gisch zer­stö­re­risch – gebag­gert wird. Die Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty (HPA) hat mitt­ler­wei­le meh­re­re Bag­ger­schif­fe geor­dert, die kon­ti­nu­ier­lich sowohl zwi­schen Wedel und Cux­ha­ven als auch im Ham­bur­ger Hafen selbst tätig sind: mit fata­len Fol­gen, wie Beob­ach­tun­gen der Initia­ti­ve „Ret­tet die Elbe“ (RdE) bele­gen.  Wei­ter­le­sen

Weniger Piraterie, hohes Risiko

Das Inter­na­tio­na­le Schiff­fahrts­bü­ros (IMB) hat heu­te eine glei­cher­ma­ßen zuver­sicht­li­che wie war­nen­de Zwi­schen­bi­lanz zur glo­ba­len Pira­te­rie vor­ge­legt: Laut aktu­el­ler Aus­ga­be des peri­odisch ver­öf­fent­lich­ten Berichts sind im ers­ten Halb­jahr 2021 so weni­ge Piraten-Angriffe gemel­det wor­den wie seit 1994 nicht mehr. Zugleich aber sind die Über­fäl­le unver­än­dert mit einem hohen Gewalt­po­ten­ti­al ver­bun­den.  Wei­ter­le­sen

Moor bleibt Moor: Sieg für Protest-Camp

Seit meh­re­ren Wochen cam­pie­ren auf einem Feld nahe des nie­der­säch­si­schen Dor­fes Garn­holt Geg­ne­rin­nen und Geg­ner der geplan­ten A20-Trasse, der so genann­ten „Küs­ten­au­to­bahn“ – WATERKANT hat über die­ses seit Jahr­zehn­ten umstrit­te­ne Stra­ßen­bau­vor­ha­ben wie­der­holt berich­tet. Seit Ende ver­gan­ge­ner Woche nun ist die­ses Camp gericht­lich als legal aner­kannt: eine juris­ti­sche Klat­sche für das Bau­amt des Land­krei­ses Ammer­land, das die­se Pro­test­form zuvor ver­bo­ten hat­te.  Wei­ter­le­sen

Per Wind übers Meer – das nächste Projekt

Was jahr­hun­der­te­lang Stan­dard in der See­schiff­fahrt war, bevor fos­si­le Treib­stof­fe immer grö­ße­re „Damp­fer“ von Hafen zu Hafen trie­ben, wird in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels für Schiffs­in­ge­nieu­re immer häu­fi­ger wie­der inter­es­sant. Die jüngs­te Mel­dung dazu kommt vom schwe­di­schen Indus­trie­kon­zern Alfa Laval – was in Tei­len der mari­ti­men Bran­che für Über­ra­schung sorg­te.  Wei­ter­le­sen